Die Laserakupunktur ist eine Variante der klassischen Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie wirkt ähnlich wie die Akupunktur mit Nadeln, ist dabei jedoch vollkommen schmerzfrei. Bei der Laserakupunktur werden ausgewählte Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit Laserlicht stimuliert. Die Laserakupunktur ist daher bestens geeignet für Patienten mit Angst vor Nadeln oder Kindern.  

Lesen Sie hier was man unter Laserakupunktur versteht, wie sie wirkt, wann sie angewendet wird und wie viel eine Behandlung kostet.  

Die Laserakupunktur beruht auf denselben Annahmen und Prinzipien wie die klassische Akupunktur. Der TCM-Therapeut wählt zur Behandlung spezielle Akupunkturpunkte aus. Diese werden jedoch statt mit Nadeln mit einem speziellen Softlasergerät stimuliert. Mit dem Lasergerät wird leichter Druck auf die Haut ausgeübt, gleichzeitig wirkt die Energie des Laserlichts auf den Akupunkturpunkt ein.  

Die Laserakupunktur gilt als eine sehr effektive Akupunkturbehandlung. Sie beruht auf denselben Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wie die klassische Nadelakupunktur. Der Laserstrahl wird über ein spezielles Softlasergerät auf die Haut übertragen und dringt tief in das Gewebe ein ohne es zu verletzen. Durch die Reizung ausgewählter Akupunkturpunkte sollen Blockaden und Stagnationen der Lebensenergie Qi gelöst werden. Das Qi kann dadurch wieder frei fliessen. Symptome und Schmerzen werden gelindert und Ursachen von Krankheiten heilen aus. 

Die Wirksamkeit der Laserakupunktur konnte in etlichen Studien nachgewiesen werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Nadelakupunktur wirkt die Laserakupunktur etwas schwächer. Ihr Vorteil liegt in der Vermeidung von Nadeln bei Patienten mit Nadelangst oder Kindern.  

2.1. Vorteile der Laserakupunktur

Das wichtigste Argument für den Einsatz von Laserakupunktur ist die Vermeidung von Nadeln bei Patienten mit Nadelangst oder Kindern. Die Wirkung der Laserakupunktur ist etwas schwächer als jene der Nadelakupunktur. Prinzipiell löst der Softlaser jedoch dieselben physiologischen Prozesse wie das Setzen von Nadeln aus: 

  • schmerzstillende Wirkung durch eine erhöhte Endorphinproduktion 
  • bessere Durchblutung des Gewebes  
  • Stärkung des Immunsystems  

Das Laserlicht kann zusätzlich zur Stimulation der Akupunkturpunkte weitere positive Effekte hervorrufen. Die Behandlung mit Laserlicht hat beispielsweise eine heilsame Wirkung auf Entzündungen im Gewebe.  

Als Verfahren im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin steht zu Beginn einer Laserakupunktur eine genaue Untersuchung und eine entsprechende Diagnose des TCM-Therapeuten. Beim Erstbesuch führt der Therapeut zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Dieser gibt Auskunft über seine Krankheitsgeschichte, aber auch über seinen Lebensstil im Allgemeinen sowie verschiedene Körperfunktionen (z.B. Stuhlgang und Harn, Schlafverhalten etc.).

Der TCM-Naturheilpraktiker führt ausserdem eine Zungendiagnose und Pulsdiagnose durch. Aus all diesen Informationen ergibt sich ein aufschlussreiches Bild über den Gesundheitszustand des Patienten. Ausgehend von seiner Diagnose wählt der TCM-Therapeut spezielle Akupunkturpunkte aus, um das Energiesystem im Körper auszugleichen.

Bei Angst vor Nadeln oder Kindern erscheint die Laserakupunktur häufig als Therapie der Wahl. Die Akupunkturpunkte werden in der Sitzung mit Hilfe eines speziellen Softlasergeräts behandelt. Die Haut bleibt bei der Laserakupunktur gänzlich unverletzt. Das Laserakupunkturgerät wird lediglich auf den Akupunkturpunkt aufgesetzt.  

3.1. Wie lange dauert eine Laserakupunktur-Behandlung?

Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten. Wie oft die Behandlung mit Laser wiederholt werden muss, hängt dabei vom Zustand des Patienten und vom jeweiligen Beschwerdebild ab. In der Regel bedarf es ein bis drei Sitzungen pro Woche über einen Zeitraum von mehreren Wochen, um Ursachen von Erkrankungen vollständig auszuheilen. Eine Verbesserung von Schmerzen und Symptomen macht sich aber meist schon nach der ersten Behandlung bemerkbar. 
 

Laserakupunktur kann bei der gesamten Bandbreite von Schmerzen und Erkrankungen wie klassische Akupunktur (Indikationen Akupunktur) angewendet werden. Die Laserakupunktur wird statt der Nadelakupunktur bei Patienten mit Angst vor Nadeln oder Kindern verwendet. Die Anwendung des Lasers beschränkt sich jedoch nicht auf die Stimulation von Akupunkturpunkten. Mit dem Laserlicht lassen sich auch lokale Hauterkrankungen oder Verletzungen optimal behandeln und heilen. 

Besonders bewährt hat sich die Laserakupunktur bei einer Reihe an akuten und chronischen Beschwerden wie etwa  

  • als Schmerztherapie: bei funktionalen Störungen wie etwa Migräne oder bei traumatologischen Folgen wie Schmerzen in Sehnen, Bändern oder Muskeln 
  • Verletzungen des Bewegungsapparats (Knieverletzungen, Arthrosen, Prellungen) 
  • bei Allergien 
  • bei Suchterkrankungen (wie beispielsweise als Raucherentwöhnung)  

In wenigen Fällen ist von einer Laserakupunktur abzuraten. Die Behandlung mit Laser ist nicht geeignet 

  • zur Bestrahlung der Augen, Hoden und Schilddrüse 
  • bei einem Herzschrittmacher im Brustbereich  
  • Sonnenbrand 

Es sind bislang keine Nebenwirkungen der Laserakupunktur bekannt. Bereits die klassische Nadelakupunktur ist bis auf einen leichten Einstichschmerz der Nadel weitgehend frei von Nebenwirkungen. Da bei der Laserakupunktur keine Nadeln eingesetzt werden, ist diese Methode vollkommen schmerzfrei. Das Laserlicht entfaltet sogar zusätzlich zur Stimulation der Akupunkturpunkte eine entzündungshemmende Wirkung.

Die Laserakupunktur ist daher doppelt heilsam. Das verwendete Laserlicht ist dabei von niedriger Intensität, so dass das Gewebe nicht zerstört wird und auch bei längerer Einwirkungsdauer nicht negativ beeinträchtigt wird.  

Von Krankenkassen anerkannt 

Die Schweiz ermöglicht es ihren Bürgern, selbständig zwischen einer klassisch schulmedizinischen oder komplementärmedizinischen Behandlung zu wählen. Daher werden auch unsere Therapien bis zu 100% von den Zusatzversicherungen folgender Krankenkassen (alphabetisch geordnet) übernommen: 

  • Krankenkasse A 
  • Krankenkasse B
  • Krankenkasse C

Wir ergänzen ständig die Liste unserer Partner. Falls Ihre Krankenkasse noch nicht in unserer Liste enthalten ist, erkundigen wir uns für Sie gerne, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für unsere Leistungen übernimmt. Wenn Sie lieber selbst nachfragen möchten, geben Sie bitte die folgenden Informationen an: 

Therapeut Simon Stueve / ASCA und EMR Zertifizierung Nr. B838861 / EGK Therapeuten Nr. 34104 

Auch wenn Sie über keine Zusatzversicherung verfügen, können Sie unsere Leistungen jederzeit in Anspruch nehmen. Wenn unsere Patienten die Kosten für eine Therapiesitzung selbst tragen müssen, vereinbaren wir gerne einen Preis, den Sie sich leisten können. Heilung ist für uns keine Frage des Geldes.