Unsere Hwang Haniwon Zentren sind familiär geführte Praxen für traditionelle chinesische Medizin.  «Hwang» (oder auch «Whang») ist unser koreanischer Familienname. «Haniwon» ist koreanisch und bedeutet «Praxis». Hwang Haniwon bedeutet also übersetzt «Praxis der Familie Hwang».

Mehr als Medizin

Unsere familiäre Herkunft ist geprägt von Spiritualität sowie sozialem Engagement in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.

Unser Grossvater väterlicherseits lebte in Korea in gesellschaftlich schweren Zeiten. Er erlebte die koloniale Unterdrückung durch Japan sowie die Gräueltaten des Koreakriegs (1950 – 1953). In diesen Zeiten entschloss er sich zu einem selbstlosen Leben um seinen Mitmenschen zu helfen und Korea wieder aufzubauen. Er gilt als einer der Gründungsmitglieder des Won Buddhismus (Won Bulgyo). Diesem Weg folgten anschliessend auch sein ältester Sohn und drei seiner Töchter. Unter ihrem Mitwirken wurde der Won Buddhismus zu einem der stärksten buddhistischen Strömungen Koreas. Sie waren höchste Würdenträger im Won-Buddhismus und bekleideten hochrangige Ämter z.B. als Generalsekretär oder auch als Universitätsrektorin. Im Gegensatz zu anderen buddhistischen Traditionen legt der Won- Buddhismus keinen grossen Wert auf Zurückgezogenheit, vielmehr steht die nachhaltige Auseinandersetzung mit der Aussenwelt im Vordergrund, geprägt von dem Leitbild: Alles ist eins («Won» bedeutet «Kreis»). Sie sind daher bekannt für ihre Selbstlosigkeit, ihr soziales Engagement (in den Bereichen Erziehung, Bildung und Medizin) sowie ihre interreligiöse Arbeit.

Unter diesem Einfluss wuchs unser Vater als jüngster Sohn in der Nachkriegszeit Koreas auf. Als jüngster TaeKwonDo-Grossmeister seiner Zeit wurde ihm 1976 die Ehre zu Teil von der südkoreanischen Regierung in den Westen entsandt zu werden, um die koreanische Kampfkunst TaeKwonDo sowie weitere koreanische Kulturgüter (wie Medizin und das kulturelle Gedankengut) zu exportieren. Vor allem das Verbreiten des Do (der innere Weg) war ihm persönlich ein grosses Anliegen.

1986 liess er sich in Konstanz nieder und gründete zunächst eine TaeKwonDo Schule sowie in den darauffolgenden Jahren die TCM-Praxis YongJukSai.

Mein Bruder und ich sahen von frühester Kindheit an, mit welchem Engagement unser Vater koreanische Kampfkunst, Yoga und Meditation lehrte und in seiner Praxis beachtliche Heilerfolge mit traditioneller chinesischer bzw. koreanischer Medizin erreichte. Nach Abschluss der Schule stand für uns beide fest, unsere Familientradition im medizinischen Bereich weiterzuführen.

Ich absolvierte das Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin in London, welches ich 2013 an der University of Westminster u.a. unter dem international renommierten TCM-Experten Volker Scheid abschloss (Master of Science).

Mein jüngerer Bruder studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien und arbeitete anschliessend einige Jahre in verschiedenen Spitälern und Hausarztpraxen in der Schweiz und erlangte seinen Facharzt für Allgemeine Innere Medizin. Gleichzeitig absolvierte er die Ausbildung für Akupunktur und Chinesische Medizin der Schweizer Ärztegesellschaft.  

Durch unsere breite Ausbildung verstehen wir es westliche und östliche Sichtweisen der Medizin zu vereinen und können uns mit unserem differenzierten Fachwissen gegenseitig ergänzen.

Ebenso können wir durch unsere aus der Familientradition heraus entwickelte Akupunkturtechnik meist ausserordentliche Resultate vollbringen. Ein starker Fokus liegt aber auch auf unserer ganzheitlichen Betrachtungs- und Behandlungsweise. Bei uns erlernen Sie das nötige Wissen und das Handwerk zur selbstständigen Beseitigung krank machender Lebensgewohnheiten, ganz im Sinne der modernen Lifestyle-Medizin.

Wenn Sie an gesundheitlichen Problemen leiden und statt einer symptomatischen Behandlung nach einer natürlichen Heilung suchen, begrüssen wir Sie gerne in unserer Praxis.

Herzlichst

Simon Stüve (Hwang), MSc